Beschreibung
Über die Neutralität hat in diesem Land fast jeder eine Meinung. Über den Boden, auf dem sie steht, haben die wenigsten je nachgesehen.
Dieses Buch sieht nach. Es nimmt den Gründungsmythos auseinander, rechnet die Bedingungen durch, unter denen Neutralität hält oder kippt, und zeigt ihre härteste Grenze — dort, wo Unparteilichkeit zur Parteinahme für den Stärkeren wird. Es lässt beide Lager in ihrer stärksten Form zu Wort kommen, nicht in ihrer schwächsten. Und es endet nicht mit einem Schlusswort, sondern mit einem Werkzeug: einem Verfahren, das sichtbar macht, was der Stimmzettel ausblendet.





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