Beschreibung
1000 Seiten Vertrag. 5000 Seiten Zusatztexte. Zwei Kampagnen. Null Übersetzung für normale Menschen.
Dieses Buch ändert das.
Sieben Menschen aus dem Dorf Dorflind — ein Bauer, eine Bäckerin, eine Studentin, ein Rentner, ein Kind, ein Garagist und ein IT-Freelancer — nehmen die Bilateralen III auseinander. Jedes Kapitel zeigt zuerst, was in Brüssel passiert — mit echten Zahlen, echten Urteilen, echten Namen. Und dann, was genau dasselbe im Dorf bedeutet.
22 Kapitel. Von der Frage, wem die Zahlen gehören, über den Richter aus Luxemburg bis zur Frage, was Künstliche Intelligenz für einen Vertrag bedeutet, der bis 2060 gelten soll. Jede Quelle bewertet: Amtlich und geprüft? Interessenkonflikt? Oder irreführend?
Alle Milliarden-Beträge auf Dorflind heruntergerechnet — damit man sieht, was sie wirklich bedeuten. CHF 100 Millionen Kohäsionsbeitrag? In Dorflind sind das CHF 42’000 im Jahr. Fast eine Vollzeitstelle. Für Hochburg.
Am Ende stimmen die sieben ab. Nicht Ja oder Nein — sondern nach der Methode, die fragt: Wem tut es am wenigsten weh?
Drei harte Widerstände gegen Ja. Kein einziger gegen Nein.
Und dann sagt Emma, zehn Jahre alt: «Komm wieder, Hochburg. Wenn du bereit bist zu reden.»





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